Landtagswahl Schleswig-Holstein 2017

Beiträge 31 - 40 von 58
  • RE: LTW SH

    gruener (Luddit), 20.04.2017 03:02, Antwort auf #30
    #31

    Zudem gibt es für Parteien die Möglichkeit, über 3 gewonnene Wahlkreise die Hürde zu überwinden, womit regionale Minderheiten berücksichtigt werden.

    diese regelung gilt bei der bundestagswahl.

    für landtagswahlen gelten zum teil andere bestimmungen. in brandenburg reicht z.b. ein direktmandat zur aufhebung der sperrklausel. (bei der letzten dortigen wahl zogen die FW aufgrund eines direktmandats mit mehreren abgeordneten in den landtag ein - trotz verfehlen der 5 %. wir hatten dazu auch einen markt aufgesetzt)

  • RE: LTW SH

    Laie, 20.04.2017 03:44, Antwort auf #31
    #32
  • RE: LTW SH

    gruener (Luddit), 20.04.2017 05:20, Antwort auf #32
    #33

    klar, dass gerade du dich an diesen markt erinnerst...

    auf der zielgerade hast du mich überrundet. du schlawiner! :-)

    spannend jedoch: die heutigen letzten waren schon damals die letzten im ranking. vor allem ein nick stößt auf.

  • RE: LTW SH

    sharpnutzer, 20.04.2017 17:14, Antwort auf #33
    #34

    Auf NDR neue Umfrage  http://www.ndr.de/

    Cdu 31 / Spd 33 / grüne 12, die drei also zusammen 76 PP

    Fdp 9 , bleiben 15 PP, die auf SSW, linke, AfD und andere entfallen.

    Afd mit 5, Linke mit 4, SSW mit 3 PP,

    Nach der Weltanschauung wären evtl 12 PP " gesperrt " der Sprachsplitter dagegen nicht !

    Ja, wenn FCB gegen Fürth spielt und genügend Franken AUS FÜRTH im Station sind, dann zählt das Tor des Fürther Stürmers.

    Sind zuviel Nürnberger dabei, zählts als Eigentor !

    Machts doch im Freizeitbereich Bundesliga nach Wahlrecht A / B / C / D

  • LTW SH - Kubicki: So nicht, Frau Roth, so nicht, Herr Özdemir!

    gruener (Luddit), 20.04.2017 23:15, Antwort auf #34
    #35

    Wolfgang Kubicki rechnet in einem Gastbeitrag gnadenlos mit den Grünen ab:

    Mit einer schon fast exhibitionistisch zur Schau gestellten Kopflosigkeit wickeln sich die Grünen als ernst zu nehmende Kraft langsam selbst ab. Das sieht man exemplarisch an der Türkei-Debatte.

    Nun kann man – wie es die Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth im „Welt“-Interview tat – die Schuldfrage gleich beantworten, indem dem verdutzten Leser die sattsam bekannte grüne Selbstkasteiungsmentalität vorgehalten wird.

    Im Zweifel seien ohnehin die Deutschen schuld, so Roth, habe man in der Vergangenheit doch das eigene Land als Teil des christlichen Abendlandes dargestellt und damit Muslime ausgegrenzt.

    Da hilft es ihnen auch nicht, dass Spitzenkandidat Cem Özdemir in der eigenen Umfragenot nun den übermotivierten Rechtsstaatshaudrauf mimt. Indem er den innertürkischen Zwist als Kampfmittel in die deutsche Innenpolitik zieht, tut er spiegelverkehrt genau das, wovor er immer selbst gewarnt hat, als er die Auftritte türkischer Regierungsmitglieder als unzulässigen Eingriff in die deutsche Innenpolitik kritisierte.

    Kubickis Fazit:

    Wer sich wirklich um Antworten nach dem 16. April bemüht, muss sich zuerst die Fragen stellen: Warum haben die Türken in anderen Staaten wie Großbritannien oder den USA mit überwältigender Mehrheit mit Nein zur Erdogan-Autokratie gestimmt? Ist bei unseren türkischstämmigen Mitbürgern die gesellschaftliche Integratio n schwieriger als bei anderen? Falls dies der Fall sein sollte, warum ist das so?

    Es sollte keinerlei Zweifel daran bestehen, dass Integration nicht ausschließlich eine Bringschuld bedeutet, sondern zunächst auch eine Holschuld der Hinzugekommenen. Das Bekenntnis zu unserer Demokratie, zu Pluralität und zu unserem Rechtssystem ist die Voraussetzung und Grundlage für alle, die hier leben.

    Wer von den Vorzügen einer freien und pluralen Gesellschaft profitiert, zugleich für seine Landsleute aber die Autokratie bevorzugt, muss sich fragen, ob Deutschland wirklich sein richtiges Zuhause ist.

    https://www.welt.de/debatte/kommentare/article163861347/So-nicht-Frau-Roth-so-ni cht-Herr-Oezdemir.html

  • RE: LTW SH - Kubicki: So nicht, Frau Roth, so nicht, Herr Özdemir!

    sorros, 21.04.2017 00:07, Antwort auf #35
    #36

    Nun ja Cem ist nicht umsonst einer der beliebtesten deutschen Bundespolitiker. Übrigens meilenweit vor Christian Lindner.
    In der Türkeifrage macht er eine gute Figur.
    Kubicki, den ich eigentlich ganz gut finde, übt sich hier in der Kultur des Wadenbeißens. Das steht ihm nicht.

  • RE: LTW SH - Kubicki: So nicht, Frau Roth, so nicht, Herr Özdemir!

    Prabhu, 21.04.2017 00:51, Antwort auf #36
    #37

    Herr Özdemir hat sich in der jüngeren Vergangenheit teilweise ordentlich geäußert, aber die Teilnahme an den Anti-AfD-Protesten am Wochenende ist natürlich ein negatives Signal:

    http://www.stimme.de/deutschland-welt/politik/dw/Gruenen-Parteichef-OEzdemir-dem onstriert-gegen-AfD;art295,3832605

    Was bringt es, wenn jetzt auch noch der x-te gesellschaftliche Akteur seine Abscheu über die AfD ausdrückt? Das ist totalitär und peinlich, Meinungsfreiheit hin oder her. Mittlerweile gehört doch ganz klar deutlich mehr Mut dazu, sich zur AfD zu bekennen, als gegen sie zu protestieren.

  • RE: LTW SH - Kubicki: So nicht, Frau Roth, so nicht, Herr Özdemir!

    sorros, 21.04.2017 01:12, Antwort auf #37
    #38

    Tja da glaubt er wohl, daß das ein Signal für die Stammklientel ist.
    Ich persönlich halte Demonstrationen gegen andere Parteien ja für ziemlich bescheuert.
    Und natürlich bedarf es sehr viel mehr Mut sich für als gegen die AfD zu bekennnen. Diese Hetze gegen die AfD ist  undemokratisch.

    Allerdings entwickelt sich die AfD auch immer mehr zur rechtsradikalen Partei.

  • RE: LTW SH - Kubicki: So nicht, Frau Roth, so nicht, Herr Özdemir!

    Prabhu, 21.04.2017 01:21, Antwort auf #38
    #39
    Allerdings entwickelt sich die AfD auch immer mehr zur rechtsradikalen Partei.

    Sagen wir so: Es sind deutliche Parallelen zu dem Werdegang der Republikaner erkennbar. Allerdings wird die AfD nach wie vor nicht vom Verfassungsschutz beobachtet, abgesehen von Einzelpersonen wie Petr Bystron, dem allerdings auch (offiziell) nur die offenkundige Sympathiebekundung zur Identitären Bewegung zum Verhängnis wurde.

    Was Özdemir macht, ist mir im Endeffekt egal, ich finde es nur schlimm, dass Kirchen, Karneval, etc. so in diesem Strom mitschwimmen. Es würde mich doch sehr wundern, wenn jeder Karnevalist auf den Dörfern das im Inneren mitträgt. Es ist einfach ein Herdentrieb.

  • RE: LTW SH - Kubicki: So nicht, Frau Roth, so nicht, Herr Özdemir!

    Bergischer, 21.04.2017 05:31, Antwort auf #38
    #40

    Diese Hetze gegen die AfD ist  undemokratisch.

    Allerdings entwickelt sich die AfD auch immer mehr zur rechtsradikalen Partei.

    Was bitte schön ist daran undemokratisch gegen eine rechtsradikale Partei "Flagge zu zeigen" und zu demonstrieren, dass man deren menschverachtete Politik nicht gut findet?!

    Also sind in deinen Augen alle die am Samstag ihren "Arsch hu" bekommen - ein breiter Querschnitt durch alle Kölner Gesellschaftsschichten - beide grosse Kirchen, das Karneval Festkomitee, Kunst und Kulturschaffende, Musik Gruppen wie BAB, Brings, Blääk Föss und, und ... die Kölner Wirte und alle anderen - Antidemokraten?!

    Kopfschütteln!

    Ich für meinen Teil bin stolz darauf, dass wir Kölner ein ums andere Mal Demonstrationen gegen Rechte  zu einem Festival mit Musik und .. machen und so zeigen, dass wir alle gegen Fremdenfeindlichkeit zusammenstehen! z.B. das jährliche Birlikte Festival anlässliche des Nagelbombenanschlag des NSU in der Keupstrasse.

    und ich würde mir wünschen, das überall dort, wo sich Intoleranz, Fremdenfeindlichkeit und Hetze gegen Anderstgläubige breitmachen - die Menschen auf die Strasse gehen!

    "Wehret den Anfängen" - Punkt!

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