Wahl zum SPD-Parteivorsitz 2019

Beiträge 51 - 60 von 97
  • RE: Wahl zum SPD-Parteivorsitz 2019 - Stichwahl - Vermutungen

    FreundvonLI, 20.11.2019 23:06, Antwort auf #49
    #51

    Du könntest das Ganze natürlich aus der Welt schaffen, indem du eidesstattlich versicherst,

    Es ist ein bischen irre - ich hatte das schon gesagt: wenn ich im Winter Zeit habe, werde ich prüfen, inwieweit du strafrechtlich relevantes absonderst.  Du bist hier der Täter oder derjenige der bis an das äußerste des möglicherweise grade noch Zulässigen geht - ich Dein Opfer. Aber auch das ist bei den radikalen Rechten eine beliebte Methode: Die Umkehr von Opfer/Täter.

    Du hast mich heute als Nazi bezeichnet. In deinen Kreisen mag das eine gewöhnliche Ausdrucksweise für nicht-linke Personen sein, andere fassen es als Beleidigung auf. Darüber hinaus weigerst du dich zu versichern, dass du bei G20 nicht dabei warst. Ich hatte eine Vermutung angestellt; wäre sie belanglos, hättest du sie mit einem Satz richtigstellen können und das Thema wäre aus der Welt. Aus meiner Sicht bist du hier der Täter.

  • Prognose für die Stichwahl?

    drui (MdPB), 30.11.2019 14:34, Antwort auf #50
    #52

    Mag jemand kurz vor Schluss noch eine Prognose für den SPD-Parteivorsitz abgeben?

    Ist ja durchaus spannend, da es keinerlei Umfragen gab und keine Nachrichten über die Wahlbeteiligung. Wenn die sehr gering ist, könnte es für Scholz knapp werden. Wie ich die hasenfüßigen SPD-Mitglieder kenne, wird er aber wohl letztendlich Vorsitzender werden.

    Geywitz / Scholz 52,5%

    Esken / Walter-Borjans 47%

    Rest 0,5%

  • RE: Prognose für die Stichwahl?

    an-d, 30.11.2019 20:04, Antwort auf #52
    #53

    Nun weiss ich das Ergebnis schon. Du hast mir aber "aus der Seele gesprochen". Ich hätte ähnlich argumentiert, ähnliche Zahlen vermutet und noch verwiesen auf den Apparat, Seeheimer usw., die um ihre persönlichen Pfründe fürchten. Gehofft hatte ich auf einen Restverstand und -selbstverständnis der SPD-Basis und dementsprechend in geringem Umfang Scholz und Geywitz für <50 verkauft und in geringem Umfang Esken und Walter-Borjans gehalten.

    Gefühlmäßig also richtig gehandelt, der Kopf arbeitet aber noch an >50%  Selbsterhaltungswillen der SPD.

    Nun denn - mal sehen wie die rechten Apparatschiks einen etwas linkeren Kurs der SPD zu verhindern versuchen. In vielen Strukturen haben sie eine deutliche Mehrheit und bei vielen Kandidatenaufstellungen werden sie sich erneut durchsetzen können. Trotzdem könnte es vielerorts spannernd werden. Vielleicht wechseln ja auch einige der besonders Neoliberalen zu einer der anderen neoliberalen Parteien. Der SPD würde das nur gut tun.

  • RE: Prognose für die Stichwahl?

    drui (MdPB), 30.11.2019 21:05, Antwort auf #53
    #54

    Das Ergebnis ist für mich erstaunlich, gerade auch bei der relativ hohen Wahlbeteiligung. Die Gewinner hatten außer den Jusos und der NRW-SPD ja eigentlich keine prominenten Unterstützer. Anscheinend hat die Mehrheit der SPD-Mitglieder die Situation völlig anders eingesschätzt als quasi die gesamte SPD-Spitze und nahezu alle SPD-Bundestagsabgeordnete. Ob und wie die nun "von ihren Bäumen" runterkommen, wird interessant sein zu sehen. Jetzt kann auf dem Parteitag offen und ehrlich diskutiert werden, ohne dass der Parteivorstand wie gewohnt das gewünschte Ergebnis vorgibt. Vielleicht wird die SPD ja diesmal belohnt für ihren Mut zur innerparteilichen Demokratie.

  • RE: Prognose für die Stichwahl?

    FreundvonLI, 30.11.2019 21:14, Antwort auf #54
    #55

    Mit dem heutigen Tag ist die SPD de facto nicht mehr von Die Linke zu unterscheiden. Die beiden deutschlandabschaffenden, sozialistischen/kommunistischen Parteien könnten sich daher nun auch vereinigen.

  • RE: Prognose für die Stichwahl?

    Mirascael, 30.11.2019 22:41, Antwort auf #55
    #56

    Mit dem heutigen Tag ist die SPD de facto nicht mehr von Die Linke zu unterscheiden. Die beiden deutschlandabschaffenden, sozialistischen/kommunistischen Parteien könnten sich daher nun auch vereinigen.

    Das ist natürlich masslos übertrieben.

    Aber die Spinner/Träumer haben in der Tat gewonnen - ironischerweise war Olaf Scholz einst selber einer.

  • RE: Wahl zum SPD-Parteivorsitz 2019

    Mirascael, 01.12.2019 10:38, Antwort auf #34
    #57

    Die "süße FF-Enkelin" war bei den Opas noch nicht so sehr erfolgreich. Alte sind einfach zäher und treuer im Wahlverhalten.

    Das interpretiere ich völlig anders!
    In den beiden Wählergruppen über die wir reden hat die SPD 13 und 8 % verloren und wir 11 und 6 % gewonnen.
    Da hat die süße Enkelin doch super gearbeitet!

    Nein, da handelt es sich primär um die Verschiebung der Alterskohorten.

    Die verstorbenen SPD-Opas und Omas der Nachkriegszeit werden nach und nach durch deutlich grüner geprägte/sozialisierte Rentner abgelöst.

  • RE: Wahl zum SPD-Parteivorsitz 2019

    indirirdando, 01.12.2019 11:40, Antwort auf #57
    #58

    Die Wahl war wie ich finde sehr gut für die SPD.

    Warum? Nun, in erster Linie aus wahltaktischer langfristiger Sicht.

    Grüne und Linksparten haben nach momentanen Umfragen zusammengerechnet zwischen 29 und 33 (!) %, je nachdem welches Institut man ranzieht.

    Da schlummert ein Potential, was nur die SPD abschöpfen kann.

    Es sei daran erinnert, dass während des sogenannten Schulz-Zuges Linke und Grüne zussammen bei 13-14% standen, bekanntlich entgleiste der Zug, aber die Chance war ja da.

    Es ist defacto die einzige Chance der SPD bei Grünen und Linken zu wildern, rechts davon, seien wir mal ehrlich, gibt es doch eh nichts zu holen.

    Mit einem rigorosen linken Kurs und wenn man es irgendwie schafft auch den Umweltschutz zu thematisieren, bin ich mir relativ sicher, könnte die SPD mit im besten Fall knapp 30% stärkste Partei werden, denn die CDU hat nirgendwo ein schlummerndes Potential in diesem Ausmaß, vielleicht 2-3% FDP-Wähler, aber sonst? Da ist ja nix, die AfD-Prozente sind blockiert. Die CDU kann nichts gewinnen.

  • RE: Wahl zum SPD-Parteivorsitz 2019

    drui (MdPB), 01.12.2019 13:00, Antwort auf #58
    #59

    Es ist lustig zu sehen, wie das Establishment von rechts bis links, die Presse im In- und Ausland sowie die größten Gegner der Groko geradezu schockiert sind vom Ergebnis.

    Oh Nein, die SPD mag womöglich nicht mehr für ein ewiges "weiter so" bereitstehen! Oh nein, der schöne Sündenbock könnte verloren gehen! Oh nein, die bequeme Stabilität, die einen vor jeder Änderung der gewohnten Routinen schützt, ist in Gefahr! Oh nein, die Rentnerpartei wird nun von den Jusos herausgefordert! Sogar das Ende der CDU wird prognostiziert, sollte sie auch nur auf die kleinste Forderung der neuen stalinistischen Partei eingehen. Wahrscheinlich ist Walter-Borjans als biederer Diplom-Volkswirt, der mit einer kleiner Investition Hunderte stinkreiche Steuerhinterzieher ins Gefängnis und Milliarden Steuereinnahmen gebracht hat, das perfekte Feindbild für das Establishment. Andere hier im Forum werden va. die Folgen fürchten, die ein Ende der Groko bringen könnte. Eine bürgerliche schwarz-grüne Koaltition z.B.

  • RE: Wahl zum SPD-Parteivorsitz 2019

    Mirascael, 01.12.2019 15:47, Antwort auf #58
    #60

    Es ist defacto die einzige Chance der SPD bei Grünen und Linken zu wildern, rechts davon, seien wir mal ehrlich, gibt es doch eh nichts zu holen.

    Ach ne.

    Schon mal nach Dänemark geguckt?

    Dort wurde die halbwegs vernünftige Einwanderungspolitik der Sozialdemokraten bei den letzten Wahlen honoriert.

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