Mueller, Trump und Co

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  • Mueller, Trump und Co

    drui (MdPB), 27.02.2019 22:03
    #1

    Cohens Auftritt vor dem Kongress ist überaus spannend und komplex. Noch kann man ihn hier live verfolgen:

    https://www.theguardian.com/us-news/live/2019/feb/27/michael-cohen-testimony-tru mp-news-latest-live-updates-hearing-payments-stormy-daniels-today

    https://www.politico.com/interactives/2019/02/27/michael-cohen-hearing-live-vide o-testimony-analysis-and-reaction/

    https://fivethirtyeight.com/live-blog/michael-cohen-testimony/

    Die republikanischen Abgeordneten stellen keine Fragen zu Trump, Trump Jr. oder Rußland, sondern stellen ausschließlich Cohens Glaubwürdigkeit in Frage, nach dem Motto, wer einmal lügt... Ungeachtet dessen, dass er für Trump gelogen hat und dafür drei Jahre ins Gefängnis geht. Aber Cohen sagt nicht nur unter Eid aus, er liefert auch schriftliche Beweise. Unter anderem dafür, dass Trump Jr. mit in den Wahlkampfbetrug der Schweigegelder für Trump Sr.s Sexaffairen verstrickt ist, was ihn ins Gefängnis bringen könnte.

    https://www.theguardian.com/us-news/2019/feb/27/michael-cohen-donald-trump-analy sis

    Stand jetzt sagt Cohen:

    a) Trump hat gelogen, was die Wahlkampfspendenaffaire angeht, er hat Cohen angewiesen, die Schweigegelder zu zahlen.

    b) Trump wusste über das Treffen mit den Russen im Trump-Tower Bescheid.

    c) Trump wusste früh über den Deal von Roger Stone mit Wikileaks Bescheid, Clintons emails zu hacken bzw. zu leaken.

    d) Trump hat ihn indirekt iangewiesen, über seinen Immobiliendeal mit den Russen zu lügen, der noch lief, als er schon als republikanischer Präsident nominiert war (und Russland die emails gegen Hillary geliefert hatte).

    Und stündlich kommen neue Hämmer dazu. Dass Cohen Trump als Lügner, Betrüger, Rassisten, etc. bezeichnet kommt dazu. Trump Jr. soll laut Trumps Aussagen zu dämlich sein und das schlechteste Urteilsvermögen der Welt besitzen, weshalb man ihn niemals die Entscheidung über das Treffen mit den Russen ohne Papas Wissen und Zustimmung erlaubt hätte. Popcorn.

    Womöglich sind die Aussagen heute ein Vorgeplänkel auf den Mueller-Report, und das Programm wird ähnlich ablaufen. Quasi sämtliche Republikaner sagen dann stets "nichts Neues", "alles gelogen" und greifen die Überbringer der Botschaften an. Aber nach Trumps Amtszeit wird die Justiz noch Jahre lang beschäftigt sein und ev. ein wenig Gerechtigkeit liefern.

    Edit:

    Noch ein unterhaltsames Bonbon von Cohen, was den Rassismusvorwurf beleuchtet:

    Trump regularly derided African-Americans“He once asked me if I could name a country run by a black person that wasn’t a ‘shithole.’ This was when Barack Obama was President of the United States.”
    “While we were once driving through a struggling neighborhood in Chicago, he commented that only black people could live that way. And, he told me that black people would never vote for him because they were too stupid.”

    https://www.politico.com/story/2019/02/27/michael-cohen-trump-accusations-119095 9

  • RE: Mueller, Trump und Co

    gruener (Luddit), 28.02.2019 03:38, Antwort auf #1
    #2

    die sind doch allesamt und ohne ausnahme voll gaga!

    spätestens mit cohens ausspruch “there will never be a peaceful transition of power” - bezogen auf eine mögliche trumpsche wahlniederlage in 2020 - https://www.theguardian.com/us-news/live/2019/feb/27/michael-cohen-testimony-tru mp-news-latest-live-updates-hearing-payments-stormy-daniels-today?page=with:bloc k-5c770b08e4b02ea1bd8e56ce#block-5c770b08e4b02ea1bd8e56ce -, sollten auch dessen weitere einlassungen bzgl. trump angezweifelt werden. aber cohen passt ja so wunderbar ins leitbild der trump-gegner.

    andererseits: ein abgewählter us-amerikanischer präsident, der sich partout weigert abzutreten, hätte doch auch mal was. und womöglich setzt er dann sogar die marines gegen das eigene demonstrierende volk ein. sprich, ein wenig himmllischer-frieden-feeling nicht nur auf dem broadway. ich werde mich rechtzeitig mit popcorn und crackers eindecken, auf dass ich jede einzelne sekunde des seltenen lehrstücks in demokratie genießen kann - 2020 droht überraschend spannend zu werden, das aktuelle gipfeltreffen mit nordkorea erklimmt eine völlig unerahnte dimension. sogar ein zollfreier rundumsorglos-vertrag mit china - dem geistigen patentinhaber eines jeden himmlischen friedens auf erden - scheint plötzlich in greifbarer nähe.

    *****

    man erlaube mir einen weiteren kleinen abstecher zu "The Good Fight", der anti-trump-abläster-serie. aber diese ist eben auch etwas mehr: zu beginn der ersten staffel muss die hauptdarstellerin quasi bankrott anmelden  ein skrupelloser anleger - kein GOP'ler, sondern, ganz übel, ein demokrat - hat ihr vermögen durchgebracht. aber bereits mitte der zweiten staffel wird an der stelle für entspannung gesorgt: sie ist saniert - nicht zuletzt dank vieler steuergeschenke aus dem hause trump. will sagen: die gehobene demokratische mittelschicht atmet seit anfang 2017 tief und vor allem erleichtert durch und findet den vermeintlich wahnsinnigen im weißen haus finanztechnisch "voll cool".

  • RE: Mueller, Trump und Co

    drui (MdPB), 28.02.2019 09:24, Antwort auf #2
    #3

    will sagen: die gehobene demokratische mittelschicht atmet seit anfang 2017 tief und vor allem erleichtert durch und findet den vermeintlich wahnsinnigen im weißen haus finanztechnisch "voll cool".

    Natürlich, va. der weißen und männlichen gehobenen Mittelschicht geht es gut, und die wählt oft demokratisch. Aber sicher fühlt sich unter Trump wohl niemand. Und die demokratische Partei ist deutlich nach links gerückt, va. bei finanztechnischen Fragen. Ich wage zu prognostizieren, dass diesmal kein Demokrat Präsidentschaftskandidat wird, der/ die nicht eine Reichensteuer von 60+X% fordert.

    Was Nordkorea angeht, war das wohl ein Schuss in den Ofen, es gibt kein Ergebnis und alle fahren wieder nach hause. Die Schlagzeilen wurden eher von Cohens Auftritt  geprägt anstatt von Trumps hochgejazzten Vietnambesuch, vor dem er sich vor 50 Jahren noch gedrückt hat mit einem gefälschten ärztlichen Attest.

    Die Demokraten haben derzeit auch kein großes Interesse an einem Impeachment, das mit 100%iger Sicherheit im Senat scheitern würde, aber sie halten das Thema am Kochen mit diversen Vorladungen vor dem Kongress, weitere Vorladungen kommen von diversen Gerichten. Die Trump-Administration hat immer weniger Handlungsspielraum und immer weniger Zeit und (fähiges) Personal, um ihre politischen und undemokratischen Grausamkeiten durchzusetzen. Va. innenpolitisch wirkt Trump zahnlos, und außenpolitisch scheint es auch nicht so gut zu laufen.

  • RE: Mueller, Trump und Co sowie Nordkorea

    gruener (Luddit), 01.03.2019 23:21, Antwort auf #3
    #4
    Was Nordkorea angeht, war das wohl ein Schuss in den Ofen, es gibt kein Ergebnis und alle fahren wieder nach hause. Die Schlagzeilen wurden eher von Cohens Auftritt  geprägt anstatt von Trumps hochgejazzten Vietnambesuch, vor dem er sich vor 50 Jahren noch gedrückt hat mit einem gefälschten ärztlichen Attest.

    ich suche derweil vergeblich nach dem einschussloch im ofen.

    die verhandlungen mit nordkorea haben erst begonnen, deren ende ist weiterhin offen. man merkt, ich stimme nicht in das gejaule der mainstreampresse ein. - btw: ich halte deren printausgaben mittlerweil nur noch für marktologen ansatzweise tauglich. in ihnen lassen sich perfekt gemüse oder auch stinkender fisch einwickeln. ansonsten sind sie primär geistige onanie für herrn und frau oberstudienrat.

    meines erachtens sind die chancen für einen erfolgreichen abschluss eher gestiegen.

    *******

    trump hat sich vor dem vietnam-krieg erfolgreich gedrückt? cool, der mann hat ja mitunter sogar positive seiten an sich... ich erlaube mir sogar, frevelhaft festzuhalten: sich mittels eines gefälschten ärztlichen attests vor einem einsatz an irgendeiner front zu drücken, ist eine absolut legitime angelegenheit. motto: lieber im arm meiner/s liebsten als ein bein an der front!

    die diskreditierung von deserteuren - aus welchem richtigen oder falschen grunde auch immer diese sich verweigert haben - überlasse ich gerne linken besserwissern. zumindest friedenspolitisch lässt sich wohl festhalten: das heutige links ist oftmals das neue rechts.

  • RE: Mueller, Trump und Co sowie Nordkorea

    sorros, 01.03.2019 23:28, Antwort auf #4
    #5

    trump hat sich vor dem vietnam-krieg erfolgreich gedrückt? cool, der mann hat ja mitunter sogar positive seiten an sich...

    Der Punkt ist nicht, daß er sich gedrückt hat, sondern daß er das getan hat und McCaine der dort gefoltert worden ist vorgeworfen hat, daß er gefangen genommen wurde anstatt zu sterben.
    Capice dummes zynisches Arschloch?

  • RE: Mueller, Trump und Co sowie Nordkorea

    gruener (Luddit), 02.03.2019 00:07, Antwort auf #5
    #6

    Capice dummes zynisches Arschloch?

    das nehem ich wohlwollend zur kenntnis.

    *****

    der streit zwischen trump und mccain intereressiert mich nicht die bohne - da haben sich zwei rechtsradikale gefetzt  ja, und? ich fühle mich nicht genötigt, für den vermeintlich vernünftigeren partei ergreifen zu müssen.

    so gehen parteifreunde halt miteinander um.

  • RE: Mueller, Trump und Co sowie der Kongress und die Deutsche Bank

    drui (MdPB), 02.03.2019 14:02, Antwort auf #6
    #7

    Ein lesenswerter Artikel, zur Abwechslung mal auf deutsch:

    https://www.huffingtonpost.de/entry/donald-trump-und-die-deutsche-bank_de_5c6ea0 8ce4b0f40774cca050?utm_hp_ref=de-homepage

    Die Deutsche Bank ist der Schlüssel für fast alle womöglich kriminellen Aktivitäten Donald Trumps, und ich gönne jedem einzelnen Aktionär dort und ganz besonders dem Staat Qatar, wenn der Mistladen pleite geht.

    Edit:

    die verhandlungen mit nordkorea haben erst begonnen, deren ende ist weiterhin offen. man merkt, ich stimme nicht in das gejaule der mainstreampresse ein.

    Ich weiss jetzt nicht, welche mainstreampresse du meinst, aber auf politico und thehill war zu lesen, dass Trump Wochen vor dem Treffen sowohl den recht fähigen US-Botschafter Koreas als auch quasi die gesamte untere und mittlere diplomatische Ebene von den Verhandlungen ausgeschlossen hat, weil ja nur er - Trump - wirklich gut verhandeln kann.

    Das Ergebnis war dann eine völlig unvorbereitete amerikanische Delegation (+ Dummie Trump), eine gegenseitig falsche Einschätzung der Verhandlungspartner und keinerlei Ahnung, wie man mit einer gesichtswahrenden Absichtserklärung das Desaster hätte übermalen können. Natürlich wird weiter "verhandelt", das wird es immer, auch wenn man den Gegner rocket man nennt und ihm mit Atomkrieg droht (ist lange her, 15 Monate?). Im Grunde hat sich seit Jahrzenhnten nichts in Nordkorea geändert, man strebt Atomwaffen an, lässt die Bevölkerung (und bisweilen ausländische Touristen) foltern und hungern und leidet unter internationalen Sanktionen.

    Trumps Desaster ist nicht, dass er nichts erreicht hat, sondern sein Anspruch eines Friedensnobelpreises und die Wirklichkeit des totalen Versagens. Dabei hat er beiläufig den wirklich friedensbewegten südkoreanischen Präsidenten geschwächt und die Famillie des gefolterten und ermordeten US-Studenten beleidigt, wie nur ein Donald Trump es fertig bringt.

  • Flaggenfick

    Wanli, 07.03.2019 19:19, Antwort auf #7
    #8

    Trumps Desaster ist nicht, dass er nichts erreicht hat, sondern sein Anspruch eines Friedensnobelpreises und die Wirklichkeit des totalen Versagens. Dabei hat er beiläufig den wirklich friedensbewegten südkoreanischen Präsidenten geschwächt und die Famillie des gefolterten und ermordeten US-Studenten beleidigt, wie nur ein Donald Trump es fertig bringt.

    Da würde ich mal einstimmen - grundsätzlich wäre nichts dagegen zu sagen, eine Neuausrichtung der Nordkoreapolitik auszuprobieren, aber dann eben ernsthaft, gut vorbereitet, mit realistischer Zielsetzung. Aber das geschieht ja nicht - der Donald zeichnet stattdessen erst die nordkoreanische Bedrohung in den düstersten Farben, schüttelt dann die Hand des Potentaten und verkündet anschließend, alle Probleme seien beseitigt - wobei das in Singapur unterzeichnete Dokument als einzige wirklich Übereinkunft die Rückführung einiger im Koreakrige gefallener G.I.s festschreibt, sonst nichts.

    Amerikanische Fahnen waren natürlich viele zu sehen in Singapur oder jüngst Hanoi, aber keine davon wurde vom POTUS so geherzt wie die auf der Bühne der großen Konservativenmesse CPAC.

    Weniger freundlich dann der Rest seiner zweistündigen Rede, die so auch nur aus dem Munde Drumpfs vorstellbar ist.

    At CPAC, Trump ricocheted from his prepared teleprompter remarks into what can only be described as a herky-jerky, stream-of-conscious creepshow -- a Willy Wonka ride into the dark, twisted world of Trump’s increasingly haunted and scattered brain. There was sweaty red-faced performance art; American flag leg-humping; bizarre and often shouty anecdotes leading nowhere; insults and obscenities directed at his enemies, both real and imagined; mean-spirited attempts at jokes; unabridged fear-mongering about infanticide and murderous immigrants; bug-eyed facial contortions more terrifying than the Momo Challenge; and other kneejerk outbursts that defy description.

    https://www.salon.com/2019/03/06/something-is-seriously-wrong-with-donald-trump- lets-stop-kidding-ourselves-about-that/

    Doch immerhin wurde hier schon deutlich, welche Botschaft der Donald wohl zum Eckstein seiner Wiederwahlkampagne zu machen gedenkt:

    Trump may have synthesized the essence of his reelection strategy in just three words toward the back end of his two-hour harangue: “I’ll protect you.”

    https://www.theatlantic.com/politics/archive/2019/03/trumps-2020-strategy-double -down-his-base/584350/

    Der Präsident als Beschützer vor den (zu einem Gutteil fiktiven oder gnadenlos übertriebenen) Bedrohungen, denen sich seine Kernwählerschaft ausgesetzt meint - dieser Ansatz wurde denn auch überdeutlich angesichts der verheerenden Tornados in Alabama, auf die Drumpf nicht etwa mit der üblichen Solidaritätsadresse Opfern von Naturkatastrophen gegenüber reagierte, sondern mit diesem Tweet:

    FEMA has been told directly by me to give the A Plus treatment to the Great State of Alabama and the wonderful people who have been so devastated by the Tornadoes. @GovernorKayIvey, one of the best in our Country, has been so informed. She is working closely with FEMA (and me!).

    https://www.motherjones.com/environment/2019/03/3-things-to-know-tornadoes-alaba ma/

    Er und nur er persönlich garantiert den ihm ergebenen Landesteilen 1A-Hilfe in solchen Fällen; auf Katastrophen in Puerto Rico oder Kalifornien (wo für ihn keine Wahlmännerstimmen zu holen sind) reagiert der Mann demgegenüber ganz anders:

    Billions of dollars are sent to the State of California for Forest fires that, with proper Forest Management, would never happen. Unless they get their act together, which is unlikely, I have ordered FEMA to send no more money. It is a disgraceful situation in lives & money!

    https://edition.cnn.com/2019/01/09/politics/trump-california-fire/index.html

    Wer mich unterstützt, dem helfe ich auch, wer es nicht tut, mag zur Hölle fahren - das Ethos eines Mafiapaten, nicht eines Präsidenten; völlig undenkbar, dass Obama oder Clinton oder die Bushs sich so geäußert hätten.

    -----

    Das Image des Beschützers seiner bedrohten Schäfchen hat natürlich wenig mit der Realität zu tun; unter dem lautstarken Streiter gegen das Handelsbilanzdefizit der USA kletterte eben dieses auf den höchsten Stand seit mehr als zehn Jahren.

    Consider the trade deficit, which Trump has promised to shrink. On Thursday, the Commerce Department reported that it actually grew by $68.8 billion in 2018, reaching $621 billion, as imports continued to outpace exports. In December, the monthly gap hit a 10-year high. The timing of the announcement was almost poetic: It came just over a year after Trump tweeted that “trade wars are good, and easy to win.” As he is learning, they are not.

    Because the president is obsessed with manufacturing jobs, the White House likes to focus on the trade deficit in goods alone—ignoring the contributions of services like finance and education. But on that score, its performance looks even worse. The goods gap soared to an all-time high of $891.3 billion last year. It grew with China. It grew with Mexico. It grew with Canada. Like Wile E. Coyote with a box of ACME dynamite, Trump tried to blow up the global trade order, and instead came out looking like a used matchstick.

    https://slate.com/business/2019/03/trumps-trade-policy-is-an-utter-failure.html

    Die etwa 30% der Wählerschaft, die ihre Informationen beinahe ausschließlich aus der rechten Filterblase (FOX, Sinclair, Breitbart etc.) beziehen, werden solche Widersprüche zwischen Propaganda und der Realität kaum zur Kenntnis nehmen; aber ob eine aufgepeitschte Basis wirklich ausreicht, um 2020 erneut zu triumphieren? Zweifel sind angebracht, aber die Berater, die dem Donald angeblich beizubiegen versucht haben, dass das Ergebnis der Midterms, der Seitenwechsel besser gebildeter Wähler aus den Vorstädten, kein Zufall war, sollen auf taube Ohren gestoßen sein.

  • Träume von der harten Hand

    Wanli, 15.03.2019 00:39, Antwort auf #8
    #9

    Dass der Donald sich ständig über die diversen Untersuchungen beschwert, die gegen ihn laufen, ist nichts Neues, aber seine Rhetorik eskaliert dabei immer weiter:

    I can tell you I have the support of the police, the support of the military, the support of the Bikers for Trump — I have the tough people, but they don’t play it tough — until they go to a certain point, and then it would be very bad, very bad.

    https://www.motherjones.com/kevin-drum/2019/03/quote-of-the-day-2-i-have-the-tou gh-people/

    Man stelle sich einfach mal vor, Merkel hätte auf Aktionen der Opposition mit einem Verweis auf "ihr" Militär, "ihre" Polizei und ihre Biker-Gang reagiert und dem Hinweis, diese Burschen könnten auch ganz schön eskalieren, wenn man ihr weiter auf die Nerven gehe: Deutschland würde wochenlang über nichts anderes reden. Demgegenüber werden die feuchten Träume des Mannes im Weißen Haus vom harten Durchgreifen morgen schon wieder vergessen sein. Eine zivilisierte Gesellschaft schafft sich ab, sad!

    -----

    Immerhin gab es jetzt im Senat einen Dämpfer für den POTUS; die Kammer stimmte 59 zu 41 für die Resolution des Repräsentantenhauses, die die Erklärung eines nationalen Notstands mit Bezug auf die Südgrenze zu Mexiko für unwirksam erklärte. 12 republikanische Senatoren stimmten mit ihren demokratischen Kollegen.

    In addition to Romney and Alexander, Republican Sens. Susan Collins of Maine, Lisa Murkowski of Alaska, Rand Paul of Kentucky, Mike Lee of Utah, Pat Toomey of Pennsylvania and Jerry Moran of Kansas, Rob Portman of Ohio, Marco Rubio of Florida, Roger Wicker of Mississippi and Roy Blunt of Missouri voted in favor of the House resolution.

    https://www.politico.com/story/2019/03/14/romney-alexander-national-emergency-12 21317

  • RE: Träume von der harten Hand

    drui (MdPB), 16.03.2019 17:43, Antwort auf #9
    #10

    Wenn man ehrlich ist, scheißen hier 41 republikanische Senatoren auf die Verfassung und machen einen Kniefall vor dem König, nur 12 sind dagegen. Ich finde das sehr erbärmlich und peinlich für die republikanische Partei, der Präsident ist in diese Kategorie nicht erfassbar. Unter denen, die Trump noch als Vorbild ansehen, sind ja v.a. Volltrottel und Massenmörder wie der Attentäter in Neuseeland.

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