Sepps Langfristprognose: 2024 wird 45 zu 47

Beiträge 51 - 54 von 54
  • Zwei Redner

    Wanli, 10.11.2023 15:30, Antwort auf #50
    #51

    Joe und der Donald haben beide in den letzten Tagen Reden gehalten; Joe vor Gewerkschaftsmitgliedern in Illinois, die gerade aus einem Arbeitskampf kommen, der Donald vor AnhängerInnen in Florida. Um meine eigenen Annahmen zur öffentlichen Wirkung beider Politiker selbstkritisch zu überprüfen, hab ich mir beide Auftritte mal gegeben, den Trumps allerdings nicht zur Gänze.

    Biden: Kein Rhetoriker für die Ewigkeit, sein Alter vergisst man auch nicht, nuscheln tut er auch etwas, aber hej: So schlecht, wie er oft gemacht wird, war er beileibe nicht; sogar der ein oder andere offensichtlich spontane (und selbstironische) Gag wurde eingebaut. In der rechten Medienblase wird er ja gern als praktisch senil gezeichnet; vielleicht keine schlechte Idee, dieses Bild mal selbst zu überprüfen, indem man sich die 20 Minuten gönnt:

    https://www.youtube.com/watch?v=eyHPqbiTjt4

    Trump: Charismatisch, keine Frage; seine "Rede" hört wohl praktisch niemand ohne eine starke emotionale Reaktion: Die Arroganz im Vortrag, das von seinen Gegnern entworfene Bild absoluter Verdorbenheit, ätzender Spott und Superlative: Das lässt nicht kalt, unterstützt von diversen Schauspieleinlagen. Argumente, konkrete Vorschläge dagegen Fehlanzeige; dafür gern mal faktische Schnitzer: Ungarn bekanntlich ein Land, das an Russland grenzt, der nordkoreanische Diktator unzweifelhaft intelligent, schließlich herrsche er ja über 1,4 Milliarden Menschen...

    https://www.youtube.com/watch?v=oE6moK54uUc

    Zwei sehr unterschiedliche Redner also; ob Trump von den beiden jetzt derjenige ist, der geistig eher auf der Höhe ist? Da kann man - egal, was FOX dazu sendet - sehr wohl geteilter Ansicht sein...

  • RE: Zwei Redner, das bekannte Bild

    SeppH (!), 10.11.2023 15:55, Antwort auf #51
    #52

    Das ist alles nichts Neues, man kennt es von 2020 und (im Falle von DJT) von 2016. DJT kann reden, definitiv. Man kann nicht ernsthaft behaupten, dass er nicht wisse, was er tue. Im Gegenteil, er weiß genau, wie er seine Anhänger begestert. Manche Dinge sind sachlich falsch, aber wen interessieren bei solchen Veranstaltungen diese Details, die zumal vielleicht nicht so gut klingen.

    Solche Reden hat er im Übrigen seit seiner Abwahl gehalten und zum Beispiel damit die Lüge von der Wahlfälschung konstant weiter am Köcheln gehalten.

  • RE: Zwei Redner, das bekannte Bild

    Wanli, 10.11.2023 16:17, Antwort auf #52
    #53

    Na gut, zumindest in Bezug auf Biden bekam ich beim Anschauen der Rede schon ein etwas anderes (und positiveres) Bild als das oft verbreitete, muss ich sagen. 
    Was Trump angeht, hatte ich den einfach schon lange nicht mehr länger reden hören; ich habe versucht, seine Rede unvoreingenommen zu verfolgen - was natürlich nur bedingt möglich ist. Und ich war erstaunt, wie mich der näselnde, vor Verachtung triefende Singsang sofort wieder emotionalisiert hat, das ist fast schon Magie.

    Ich sach ma so: Wenn Biden mein Nachbar wäre, würde ich denken: Netter, durchaus lebenskluger und engagierter Senior mit ordentlich Humor, auch wenn der Regierungschef meiner Wahl gern dreißig Jahre jünger sein dürfte.

    Hätte ich Trump als Nachbarn und dürfte mir solcherart vorgetragene Tiraden anhören, dann wäre meine Reaktion: Shit, ist schon wieder Halloween? Der ist ja mal richtig creepy, abends mal besser die Rollläden runterlassen.

    Aber soll sich jeder selbst ein Bild machen, dafür habe ich die Clips ja verlinkt.

    EDIT

    Auch bizarr: Neben Trump trat auch Sarah Huckabee Sanders in Florida auf. Und witzigerweise bringt sie die Menge mehr in Wallung als der Mann, für den sie hier Werbung macht und der sein Publikum nach einer Weile etwas zu langweilen schien. Verstehe das, wer will...

    https://www.youtube.com/watch?v=oE6moK54uUc

  • Klappt es, den Friedensnobelpreis herbeizubomben?

    EKG, 02.03.2026 12:18, Antwort auf #29
    #54

    Ich habe auch immer gesagt Trump wird es, jetzt noch mehr denn je. Im Forum hier werden ja massive Zerrbilder gezeigt, gerade von auch von Wanli und bewusste Propaganda Pro-Demokraten betrieben.

    Was haben wir denn für eine Situation: Unter Kriegstreiber und -präsident Biden haben die Konflikte in der Welt massiv zugenommen, es brechen immer mehr Kriege aus. Friedenspräsident Trump hat es in seiner Amtszeit geschafft, Konflikte zu schlichten, siehe Nordkorea und er hätte die Welt in eine friedliche Zukunft geführt. Der Ukraine Krieg wäre niemals ausgebrochen und auch im Nahen Osten hätte man ihm zutrauen können, unkonventionelle Wege zu finden, eine Lösung herbeizuführen.

    Die Hoffnung der Welt liegt jetzt in der Wahl im nächsten Jahr und in Donald John. In der Ukraine würde er denke ich sehr schnell einen Frieden herbeiführen. Im Nahen Osten ist es schwieriger, aber ich traue ihm durchaus zu sich beispielsweise mit dem Iran an einen Tisch zu setzen und einen Deal auszuhandeln. Wer wenn nicht der Dealmaker?

    Ich sehe Donald John derzeit absolut vorne, der senile Kriegspräsident Biden wird in der Welt schon lange nicht mehr ernstgenommen. Die US-Wahl 2024 ist jetzt eine Schicksalswahl für die ganze Welt, von der abhängt, ob die Welt RichtungsAbgrund taumelt.

    Jaja, immer diese Zerrbilder.
    Und wie er am Tisch sitzt. Seine MAGA-Anhänger sollen sehr besorgt sein, das er mit einem Krieg von den nicht veröffentlichten Epstein-files ablenken würde, die ihn betreffen. In alter Tradition: Ein frischer Krieg überlagert die Innenpolitik.

    Und mittlerweile will Trump ja anscheinend schon mit einer neu zu bildenden Führung verhandeln, was der Iran ablehnt. Damit wäre der Regimechange fast schon vom Tisch, denn der wird nicht allein durch Luftschläge durchgeführt werden können.

    Mal sehen, ob sich dieses Drecksmullahregime lange genug halten kann, bis Trump wieder die Lust verliert und die nächste Sau durchs Dorf treibt.

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