Steingarts Morning Briefing

Beiträge 11 - 20 von 21
  • RE: Steingarts Morning Briefing

    kunator, 27.06.2018 09:25, Antwort auf #10
    #11

    Die Flüchtlingszahlen sind nur deshalb gesunken, weil Österreich und Ungarn Ihre Außengrenzen geschützt, hier umzäunt und abgeriegelt haben. Die sinkenden Zahlen der Migranten sind per se nicht auf Maßnahmen der Regierung zurückzuführen.

  • RE: Steingarts Morning Briefing

    sorros, 27.06.2018 15:33, Antwort auf #11
    #12

    Die Flüchtlingszahlen sind nur deshalb gesunken, weil Österreich und Ungarn Ihre Außengrenzen geschützt, hier umzäunt und abgeriegelt haben. Die sinkenden Zahlen der Migranten sind per se nicht auf Maßnahmen der Regierung zurückzuführen.

    Das stimmt nur teilweise. Der von Merkel angeleierte Türkeideal hat auch zum Absinken beigetragen.

  • RE: Steingarts Morning Briefing

    FreundvonLI, 29.06.2018 02:13, Antwort auf #9
    #13

    "wir" haben - zusammen mit den bündnispartnern in nato und eu - mehr als eine ganze region in der welt bewusst und fahrlässig destablisiert. wir haben somit auch eine pflicht, flüchtlinge aus diesen regionen aufzunehmen.

    Was kann denn der einfache Bürger dafür, dass eine Regierung sich dazu entscheidet, in anderen Ländern Krieg zu führen?

  • RE: Steingarts Morning Briefing

    sorros, 29.06.2018 10:26, Antwort auf #13
    #14

    "wir" haben - zusammen mit den bündnispartnern in nato und eu - mehr als eine ganze region in der welt bewusst und fahrlässig destablisiert. wir haben somit auch eine pflicht, flüchtlinge aus diesen regionen aufzunehmen.

    Es ist notwendig zu erwähnen, das diese historisch linke Behauptung, nicht von Gabor Steingart, sondern von unserem mal links mal rechts blinkenden, aber immer selbstverliebt radiakalen gruenen stammt.

  • Night Briefing

    drui (MdPB), 02.07.2018 00:24, Antwort auf #14
    #15

    Horst macht sich zum Horst und gibt seiner Partei den verdienten Tritt in den Schritt zur Landtagswahl. Erstaunlich.

    Wie Reporter übereinstimmend unter Bezug auf Sitzungsteilnehmer berichten, soll Seehofer im Streit mit der Kanzlerin drei Optionen erwogen haben. Erstens: Kompromisse mit der CDU einzugehen, um den Preis der Glaubwürdigkeit. Zweitens: im Streit um die Zurückweisung von Flüchtlingen hart zu bleiben, damit aber seine Entlassung und den Bruch der Koalition zu riskieren. Oder drittens: sich persönlich von seinen Ämtern zurückzuziehen.
    Wie es aussieht, entschied er sich für das Letztere.

    https://www.zeit.de/politik/deutschland/2018-06/unionsstreit-asylpolitik-cdu-csu -live

    Er will also wegen einer minimalen Sachfrage, die wahrscheinlich unter 100 Flüchtlinge pro Jahr betrifft und die er selbst als aufgeblasen bezeichnet hat, Ministerposten und Parteivorsitz abgeben. Obwohl er von Merkel einen goldenen Ausweg präsentiert bekommen hat. Oder will er nur ein leuchtendes Beispiel sein für die Löws, Merkels, Putins und Erdogans auf der Welt, die einfach nicht loslassen können?

  • RE: Night Briefing

    gruener (Luddit), 02.07.2018 01:13, Antwort auf #15
    #16

    richtig ist an deinem post vor allem eines:

    solange beinahe täglich flüchtlinge im mittelmeer elendig ersaufen, ist diese debatte durchaus pillepalle.

    der "goldene ausweg" ist jedoch ebenso eine absolute lachnummer. wobei die begrifflichkeit "lachnummer" in einem kontext, wo es um das schiere überleben von menschen geht, von mir besonders geschmackvoll - also absolut passend zur festung eu - gewählt worden ist.

  • RE: Night Briefing

    drui (MdPB), 02.07.2018 02:10, Antwort auf #16
    #17

    So ganz pillepalle ist die Debatte in der Union nicht für die Ertrinkenden, denn der Horst tut ja nun wirklich alles - gerne in Zusammenarbeit mit (der historisch bewährten Achse) Orban, Baby-Hitler und den italienischen Neo-Faschisten-  damit immer mehr Menschen im Mittelmehr ersaufen. Nur noch Spanien hilft beim Ertränken derzeit nicht tatkräftig mit.

    Aber jetzt hat Horst ja seinen oft erlebten Rückzug vom Rückzug eingeleitet:

    Horst Seehofer macht seine politische Zukunft offenbar von einem Einlenken der CDU im Asylstreit abhängig. Das meldet die Nachrichtenagentur dpa und beruft sich dabei auf Teilnehmer der CSU-Vorstandssitzung in München. An diesem Montag will die CSU demnach ein Spitzengespräch mit der CDU führen. Danach wolle sich Seehofer entscheiden. Auch die Agentur AFP berichtet, Seehofer wolle am Montag einen letzten Klärungsversuch mit Merkel unternehmen. Es werde dabei ausschließlich um die inhaltliche Frage gehen, ob doch noch ein Kompromiss im Flüchtlingsstreit möglich sei, sagte demnach der CSU-Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke. Vom Ausgang des Gesprächs wolle Seehofer sein persönliche Zukunft abhängig machen.

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/liveblog-zum-asylstreit-horst-seehofer -soll-im-csu-vorstand-masterplan-verteilt-haben-a-1216044.html

  • Adieu Macron! - der frz. Präsident in der politischen Todeszone - und das Ende von Multi-Kulti

    gruener (Luddit), 26.07.2018 00:57, Antwort auf #17
    #18

    steingart hat dieser tage wieder einiges rausgehauen - zurecht!

    man könnte zusammenfassen: welch eine woche! erst erlegt ein fußballspieler das prinzip multi-kulti, danach führt sich das viel gelobte und gepriesen neue eu-aushängeschild aus frankreich ohne not selbst ad absurdum - und damit am ende auch die vorgenannte union (?):

    ad 1.) Mesut Özil verlässt die deutsche Nationalmanschaft, heißt es heute in allen Zeitungen. Aber im Grunde war er schon vorher weg. Er und das Land, das er als Sportler vertrat, hatten sich nichts mehr zu sagen. Unsere Werte waren nicht seine Werte. Die Werbung für den verkappten Diktator kam bereits einem Abmeldeantrag gleich. Die sportliche Bilanz von Özil bleibt beeindruckend, die kulturelle Bilanz muss uns verstören: Da hat einer das liberale Deutschland erst vertreten – und dann verraten.

    c. roth und andere dürften längst mehrere kubikmeter schaum vorm mund haben - da hat jemand vollkommen unerwartet, ohne jegliche vorwarnung, ihr alleiniges lieblingsbaby 'putt 'macht! - und dank selbstorganisiertem öko-wahn überall fehlt es nun leider auch an dem klebstoff, der selbiges kitten könnte. denn das heilende klebemittel ist längst einer von vielen übereilten klima-, boden-, fauna-, flora- ( mit und ohne habitat) oder wasserschutzverordnungen zum willfährigen opfer gefallen. (derweil sich niemand - auch nicht grün - um die wirklich gefährlichen gifte gekümmert hat. kann man halt nicht immer gleichwertig gut verkaufen)

    aber, jungx! wie wär's? - ehrenmitgliedschaft für özil in der ... partei?!

    ad 2.) Das größte Problem bereiten dem französischen Premierminister Macron nicht Putin, Trump oder ein kriegswütiger Ayatollah, sondern der eigene Leibwächter. Der sollte ihn eigentlich beschützen und bringt ihn nun in die politische Gefahrenzone. Am 1. Mai 2018 hatte Alexandre Benalla, seit der Wahlkampagne 2017 als privater Sicherheitsmann in Macrons Diensten, am Rande einer Demonstration eine Frau und einen Mann misshandelt. „Le Monde“ legte einen Videobeweis vor, wonach der Personenschützer einer Frau die Beine wegtritt und einen am Boden liegenden Mann schlägt und würgt. Für Macron wird der Fall zum humanitären Stresstest.

    das handelsblatt legte am mittwoch übrigens im eigenen morning briefing ebenso gnadenlos nach: Macron in der politischen Todeszone:

    In Frankreich wird das Innenleben des Élysée-Palasts bei einer Anhörung vor dem Parlament transparent wie eine Glasmurmel. Zu sehen ist eine Garde offiziell nicht bekannter Schattenmänner aus dem nahen Umfeld von Präsident Emmanuel Macron; deren Existenz bestätigte nun sein Kabinettsdirektor. Einer von ihnen, Alexandre Benalla, 26, fiel als prügelnder Pseudopolizist bei einer Demonstration auf. Dennoch blieb es, in Absprache mit Macron, bei nur 14 Tagen Zwangsurlaub. Dass der Delinquent für den Staatschef bei Reisen alle Dienststellen koordinierte, ist eine weitere Enthüllung. Der so junge, selbstsichere Präsident übernimmt allein die Verantwortung und sagt, der Gegner wolle eine Republik des Hasses errichten.

    ich denke, man darf bereits - frei nach j. brels wundersamen wie natürlich -baren le moribond - den vorsichtigen versuch eines machtpolitischen abgesangs wagen - tenor: Adieu Macron!

    und vermutlich tönt der chorus des selbigen chansons spätestens im jahre 2022 wie folgt:

    • Ich will Musik, will Spiel und Tanz,
    • Will, dass man sich wie toll vergnügt!
    • Ich will Musik, will Spiel und Tanz,
    • Wenn man Le Pen nach Macron einfügt!

    falls wer wider erwarten das genannte chanson nicht kennen sollte...

    im original: https://www.youtube.com/watch?v=MB58PuNYO8o

    eine deutsche fassung: https://www.youtube.com/watch?v=jluOHc9KE5g

    die allseits bekannte us-fassung: https://www.youtube.com/watch?v=0M59jCGJ_CE

    • Steingarts Morning Briefing - ein schlimmer Fauxpas!

      gruener (Luddit), 09.11.2018 06:05, Antwort auf #14
      #19

      steingart lästert ja gerne - da ist er nicht alleine auf weiter flur.

      am donnerstag nahm er sich armin laschet vor und eruierte dessen wunsch, doch noch parteichef zu werden. und was selbiger anstellt, die aktuellen kandidaten - u.a. zwei männer aus nrw - auszustechen.

      die abrechnung kam durchaus gut und gelungen rüber, doch dann - aus dem nichts, völlig unerwartet die folgenden, zusammenfassenden sätze, und als wären diese alleine nicht schlimm genug, war das morning briefing auch noch mit dem konterfei des berühmten regisseurs versehen:

      Laschet bewegt sich in der Kulisse. Wir können ihn dort nur schemenhaft erkennen. Wäre der ganze Vorgang ein Alfred-Hitchcock-Krimi, trüge er wohl die Überschrift: Der dritte Mann.

      mensch, gabor! ... sechs minus! ... und setzen! ... nein! ... ab in die ecke! ... zwecks nachdenken über einen vollkommen überflüssigen fauxpas!

      der dritte mann hat mit hitchcock in etwa so viel gemein wie eisensteins panzerkreuzer potemkin mit leni riefenstahls triumpf des willens.

      *******

      da steingart ein klugen kerlchen und zudem ein brillianter analytiker ist, werde ich ihn auch in der ecke stehend nicht gänzlich allein lassen. er darf zumindest musik hören, filmchen sehen und sich weiterbilden:

      https://www.youtube.com/watch?v=-3_tgPq395E

      https://www.youtube.com/watch?v=gFz79SBnuk8

      https://www.youtube.com/watch?v=xUqzl-4tLXs

      https://www.youtube.com/watch?v=I2ZWcwy12lk --- voll der coole hifi sound!

      und falls gabor, wider erwarten, was ich nicht glaube, beratungsresistent sein sollte, ginge es natürlich auch so, und man lässt gabor alleine am wegesrand stehen - der tschick wird selbstredend auf kosten des hauses als letztes zuckerl gestellt:

      https://www.youtube.com/watch?v=X7bInqjmEN4

      zudem lade ich gabor steingart zu mir in meine eigenen heiligen privaten hallen ein - möge er, bitte sehr, gefühlt alle 3 minuten das grammophon neu aufkurbeln, damit wir zum x. male anton karas' berühmte melodie bei 78 umdrehungen pro minute auf schellack lauschen können, während ein projektor den originalfilm im einzig noch sichtbaren und immer seltener werdendem, also analogem schwarzweiß (btw: es gibt kein digitales sw!) an eine wand wirft. in den diversen kurbelpausen stehe ich notfalls sogar für ein podcast-interview zur verfügung - thema: neue, soziale und genaue methoden in der wahlprognostik.

    • RE: Steingarts Morning Briefing - ein schlimmer Fauxpas!

      Mirascael, 09.11.2018 21:27, Antwort auf #19
      #20
      der dritte mann hat mit hitchcock in etwa so viel gemein wie eisensteinspanzerkreuzer potemkin mit leni riefenstahls triumpf des willens

      Da hast Du selber einen Gabor-Steingart rausgehauen, gratuliere!

      Steingarts heutiges Morning Briefing war übrigens (von allen die ich bisher gelesen habe) sein bisher bestes.

    Beiträge 11 - 20 von 21

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